Blankenese, der Süllberg als Höhepunkt der Führung

Blankenese, das Treppenviertel am Elbufer

Der Name Blankenese erinnert an einen nicht mehr vorhandenen weißen Strandvorsprung, der schon 1568 in Lorichs Elbkarte zu erkennen war. Blank oder Blag bedeutet „neben“ und Neß ist eine vorspringend Landzunge. Also ist Blankenese die Stätte neben der Landzunge, früher ein Fischerdorf.

1301 wurde das alte Fischerdorf erstmals erwähnt, als die Ritter von Raboysen das Fährrecht über die Elbe von Graf Adolf VI. von Schauenburg verliehen bekamen. Es führte schon lange ein wichtiger Handelsweg zwischen Nord- und Ostsee durch Blankenese.

Wir gehen am Bahnhof los, sehen die Blankeneser Kirche mit einem ungewöhnlichen Taufbecken, kommen dann am Marktplatz vorbei und spazieren durch Parkanlagen herunter zur Elbe. Dabei sehen wir unter anderem die ersten Reethäuser in der „Panzerstraße“.

Am Elbhang siedelten Fischer und später Kapitäne in ihren reetgedeckten Häusern. Danach kamen wohlhabende Kaufleute und Reeder und bauten prächtige Villen in Parkanlagen. Um alles zu entdecken muss man viele Stufen auf- und abgehen. Am Ende erwarten uns ein Aussichtsturm oder ein verborgenes Café.

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Letzte Ergänzung: 26.06.17